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Nakiri Messer – scharf genug für Gemüse

Nakiri Messer Schneidet ein Küchenmesser Fleisch mit Sehnen und feinen Knochen, ist es noch lange nicht scharf genug für Gemüse. Ganz anders das Nakiri Messer: Mit seiner dünnen Klinge trennt das japanische Kochmesser einzelne Gemüsescheiben ab, teilt in Würfel beliebiger Größe und schneidet selbst zierliche Juliennestreifen wunderbar gerade. Wir haben für dich einige Modelle genau unter die Lupe genommen und erklären dir, worauf es ankommt.
Besonderheiten
  • dünne Klinge
  • beidseitig oder einseitig geschliffen
  • ideale Klingenlänge: 14-17 cm
  • zwei Varianten: Tokyo-Stil und Osaka-Stil
  • ergonomisch geformt

Nakiri Messer Test & Vergleich 2022

Vom Hobbykoch bis zum Drei-Sterne-Koch: Nakiri Messer gehören in jede Küche. Die extra dünne Klinge mit beidseitigem sowie rechts- oder linksseitigem Anschliff erzeugt makellose Schnitte bei Gemüse aller Art und Struktur. Butterweiche Avocados lassen sich in ansehnliche Schnitze ohne zerdrückte Kanten zerteilen und harte, holzige Spargelenden mit glatter Schnittkante abtrennen.

Das Nakiri bōchō –菜切り包丁– ist ein sogenanntes Gemüseschneide-Küchenmesser, das Usuba bōchō – 薄刃包丁– getreu der wörtlichen Übersetzung ein Dünnschneide-Küchenmesser. Zur Unterscheidung der beiden sind auch die beiden Orte ihrer Herkunft gebräuchlich: das erstgenannte mit der durch den hohen Rücken rechteckigen Klinge als Nakiri Messer im Tokyo-Stil und das andere mit schmalerer, vorn abgerundeter Klinge als Nakiri Messer in Osaka-Stil.

Die Klinge – stets dünn und scharf geschliffen

Nakiri Messer sind in unterschiedlichen Klingenlängen erhältlich: 5 cm, 14 cm, 16,5 cm, 18 cm und 17 cm. Je länger die Klinge, desto effizienter ist die Kraftübertragung. Das heißt: Längere Messerklingen kosten dich weniger Kraft beim Schneiden. Du benötigst weniger Druck und ermüdest langsamer. Dennoch erweisen sich die längsten Klingen nicht unbedingt als die handlichsten. Schließlich ist das Gewicht höher als das kürzerer Varianten. In der Praxis bevorzugen daher die meisten Anwender ein Nakiri Messer mit 14-16,5 cm Klingenlänge.

Je nach Variante haben die Messer unterschiedliche Schneiden. Das beilähnliche Nakiri bōchō – Tokyo-Style – hat eine beidseitig geschliffene Ryoba-Schneide. Die etwas schmalere Klinge des Usuba bōchō – Osaka-Style – ist mit einseitig geschliffener Kataba-Schneide erhältlich: als Rechtsschliff-Variante für Rechtshänder und als Linksschliff-Variante für Linkshänder. Die unterschiedlichen Schliffarten haben jeweils Vor- und Nachteile:

  • Nakirimesser mit beidseitigem Schliff sind vielseitiger einsetzbar und auch für Ungeübte gut zu handhaben.
  • Nakirimesser mit einseitigem Schliff erlauben besonders exakte Schnitte, benötigen dafür aber mehr Geschick beziehungsweise Übung.

Mit seiner gewissen Klingenhöhe im Rechteckformat ähnelt das Nakiri Messer im Tokyo-Style einem kleinen Beil. Sie beträgt meistens zwischen 4,5 cm und 6 cm. Dennoch solltest du nicht der Versuchung erliegen, dieses scharfe Messer zum Hacken härterer Nahrungsbestandteile wie Knochen oder Nussschalen zu verwenden. Es ist wirklich nur für Gemüse gedacht, allenfalls noch für Kräuter und Obst wie zum Beispiel Äpfel, Rhabarber oder Melonen mit bereits geöffneter Schale. Andernfalls wird die scharfe Messerklinge vorzeitig stumpf oder sogar beschädigt.

Eine geschätzte Schliffart ist der Kullenschliff, bei dem sich die Kullen – runde Vertiefungen – direkt oberhalb der Messerschneide befinden. Vergleichbar mit den Löchern in Käsemessern verhindern Kullen das Aneinanderhaften von fettigem oder klebrigem Schnittmaterial und ermöglichen das ordentliche Abschneiden einschließlich hauchdünner Scheiben. Falls du ein Nakiri Messer mit Kullenschliff suchst, raten wir dir davon ab. Gerade weil die Klingen sehr dünn sind und dies ihren charakteristischen Vorteil darstellt, würde ein Kullenschliff die Funktion beeinträchtigen. Er machte bei diesem Messertyp ohnehin keinen Sinn. Schließlich wurde das Nakiri eigens zum Schneiden von Gemüse, Kräutern und eventuell noch Obst entwickelt – Schnittgut, das weder fettig noch allzu klebrig ist. Als Alternative schlagen wir dir ein Modell mit Hammerschlag-Finish vor. Sie bieten dir den gewünschten Antihafteffekt unter Beibehaltung der nakiritypischen Vorteile.

Material und Verarbeitung – hochwertiger Stahl

Das Nakiri Messer besteht in der Basis-Anfertigung aus poliertem und rostfreiem oder korrosionsbeständigem Edelstahl mit einer Härte von knapp 60 HRC. Bei „HRC“ handelt es sich um eine international bekannte Maßeinheit, die die Härte von technischen Materialien angibt. „HR“ steht für „Hardness Rockwell“, gefolgt von einem weiteren Buchstaben, hier „C“, welcher unter anderem den Winkel der Schneide berücksichtigt. Ein Nakiri Messer mit einer Klinge aus Edelstahl verfügt bereits über die Eigenschaften, die auch Profi-Köche an ein gutes Spezialmesser stellen. Daneben sind Modelle aus Damast gefragt.

Damaszener Stahl fasziniert auf den ersten Blick durch sein attraktives Muster aus geschwungenen Linien und wird häufig mit Japan in Verbindung gebracht. Die Musterung ist ein willkommener Effekt aus der aufwändigen Herstellung dieser Stahlart. Mehrere Lagen aus hartem und weichem Stahl werden dabei wiederholt übereinandergelegt und miteinander verbunden. Du kannst dir diesen Prozess ähnlich wie die Herstellung von Blätterteig vorstellen. 32 Stahllagen für die Damaszener-Stahl-Klinge eines Nakiri Messers sind durchaus nicht ungewöhnlich. Damast führt die jeweiligen Vorzüge von hartem und weichem Stahl zusammen: die Messer sind elastisch, stabil und bleiben lange scharf. Die Zwischenlagen aus weichem Stahl mindern keineswegs den Härtegrad einer Klinge aus Damaszener Stahl. Guter Damaszener Stahl hat einen besonders harten Kern, der als innere Stütze wesentlichen Einfluss auf das Schneideergebnis hat. Insgesamt liegt die Härte bei Nakiri Messern meistens um 60 HRC oder knapp darüber. Als hochwertige Stahlsorte ist Damaszener Stahl pflegeleicht und rostfrei. Eine weitere Bezeichnung für „Damaszener Stahl“ ist „Damast“.

Tipp: Wenn es für dich ein solches Damastmesser sein soll, lasse dich bloß nicht übers Ohr hauen! Wie so oft bei außergewöhnlichen Dingen, gibt es auch hier Fälschungen, bei denen das typische Damastmuster erst nachträglich auf einer Klinge aus herkömmlichem Stahl angebracht wurde.

Präge dir das typische Lagenmuster der Linien von Damaszener Stahl gut ein. Weicht ein Muster davon ab oder wirkt es unnatürlich, entscheide dich im Zweifel lieber für ein anderes Messer.

Der Griff – ergonomisch geformt

So wichtig die Beschaffenheit der Klinge für gute Schnittergebnisse ist, spielt ebenso der Griff eine bedeutende Rolle für die Handhabung:

  • Balance: Der Messergriff bildet das Gegengewicht zur Messerklinge. Es darf keine Schlagseite bekommen. Das Verhältnis zwischen Klinge und Griff soll buchstäblich ausgewogen sein.
  • Ergonomische Form: Ideal ist ein leicht nach unten gebogener Griff in mittlerer Stärke. Seine Länge geht nur wenig über die Breite der eigenen Hand hinaus. Mit so einem Griff lassen sich auch größere Mengen noch rasch, ermüdungsfrei und sauber verarbeiten.
  • Glatte Oberfläche: Gelegentlich sind Messergriffe angenietet. In so einem Fall ist darauf zu achten, dass die Nietenköpfe bündig mit der Oberfläche abschließen. Andernfalls drohen Missempfindungen beim Gebrauch oder sogar Blasen an den Fingern.
  • Material: Neben Griffen aus Kunststoff sind häufig Messergriffe aus Holz anzutreffen, darunter nichtalltägliche Holzarten wie zum Beispiel Olivenholz, Walnussholz, Rosenholz, Magnolienholz oder Pakkaholz. Bei einigen Nakiri Messern geht die Edelstahlklinge in einen Edelstahlgriff über. Griffe aus Kunststoff und Holz fühlen sich etwas wärmer an als Griffe aus Metall.
  • Optik: Last, but not least ist auch das Aussehen des Messergriffs ein wichtiger Punkt. Er soll gemeinsam mit der Klinge ein harmonisches Ganzes bilden. Da die Klingen von Nakiri Messern auf den Betrachter edel wirken, sollte dies ein geschmackvolles Griff-Design widerspiegeln.

Nakiri Messer: Vorteile und Nachteile

Vorteile Nachteile
  • extra scharf
  • präzise Schnitte
  • hoher Härtegrad
  • ergonomisch
  • zwei Varianten
  • kein Allzweckmesser
  • nur für Gemüse, Kräuter und Obst
  • nicht spülmaschinenfest

Einsatzbereich und Handhabung von Nakiri Messern

Wie schon weiter oben beschrieben, handelt es sich beim Nakiri Messer um ein Spezialmesser für Gemüse, das du daneben noch für Kräuter und Obst verwenden kannst. Zum Schneiden von Fleisch oder gar das Zerhacken von Knochen ist es hingegen nicht geeignet. Sowohl Hobbyköche als auch Profiköche haben für dieses Modell reiche Verwendung, sei es für vegetarische oder vegane Speisen, für Salate, Beilagen, Suppenzutaten oder Obstdesserts.

Ein Nakiri Messer wird vor allem geschoben sowie gedrückt – ohne großen Kraftaufwand. Fast wie von selbst gleitet es durchs Schnittgut. Zusätzlich kannst du es als Wiegemesser für Kräuter und feine Salatblätter einsetzen. Innerhalb kurzer Zeit gelingen dir erstaunliche Mengen akkurat geschnittener Scheiben, Streifen oder Würfel. Denke daran: Die Augen essen mit. Einmal angeschafft, wirst du dein Nakiri Messer rasch als Verbündeten in deiner Küche empfinden. Seine breite Messerklinge ist zudem hervorragend geeignet, damit das kleingeschnittene Gemüse aufzunehmen und direkt in den Kochtopf, die Pfanne oder die Salatschüssel zu befördern.

Kaufkriterien für Nakiri Messer – auf Klinge und Griff kommt es an

Hochwertige Materialien, auf Langlebigkeit ausgerichtete Verarbeitung und komfortable Handhabung machen die gute Qualität eines Nakiri Messers aus. Vor allem darauf kommt es an:

Kriterium Hinweise
Klinge
  • ca. 14–17 cm lang
  • möglichst beidseitig geschliffen
  • glatte Schnittkante
  • extrem dünne Klinge
  • sehr scharf
  • am besten rostfrei und pflegeleicht
Griff
  • ergonomisch: leicht nach unten gebogen
  • Klingenende fest umschließend statt nur aufgesteckt
Material
  • Klinge aus Edelstahl oder Damaststahl
  • extra harter Stahl
  • Griff aus Kunststoff, Holz oder Metall

Die Preise – der Qualität angemessen

Die Kaufpreise für Nakiri Messer variieren stark. Die Preisskala beginnt bei rund 30 Euro und reicht bis in den dreistelligen Bereich hinein. 160 Euro, 190 Euro, sogar deutlich über 300 Euro kosten einige Artikel ohne Versand. Verrückt? Nein, denn bei näherer Betrachtung wird rasch deutlich, dass Kaufpreis, Ausstattung und Anwendungskomfort in unmittelbarem Zusammenhang stehen. Atme also tief durch, entspann dich und vergleiche. Eine gute Orientierung bietet dir bereits der Hersteller. Billige No-Name-Produkte oder Imitate sind nicht preiswert, sondern im negativen Sinne billig. Sie werden dir nicht lange Freude machen. Du weißt doch: Wer billig kauft, kauft zweimal. Bevor du also schon nach kurzer Zeit dein Billigmesser entsorgst, investiere gleich in etwas Solides. Richte dein Augenmerk auf Messer von 50 Euro aufwärts. Achte dabei stets auf die genannten Ausstattungsmerkmale.

Für ein überzeugend beschriebenes Messer sind 100 Euro oder 150 Euro durchaus okay. 300 Euro wiederum sind unseres Erachtens nicht zwingend notwendig. Es ist ein bisschen wie beim Autokauf: Schon ein Kleinwagen bringt dich von A nach B. Ein Mittelklassemodell bietet dir ein Plus an Komfort, für den du gern entsprechend zahlst. Ein heißer Sportwagen bietet mehr Features, als die meisten Besitzer je wirklich nutzen und dient eher als Statussymbol. So ist ein Nakiri Messer aus dem mittleren Preissegment oft eine gute Wahl. Bei guter Behandlung ist es immerhin eine Anschaffung fürs Leben. Die Messer renommierter Hersteller sind für den Langzeitgebrauch gedacht. Ihre Konstruktion erfolgt mit großer Sorgfalt.

Tipp: Halte die Augen offen nach Rabatt-Aktionen.

Die wichtigsten Hersteller von Nakiri Messern – KAI, Global und Zwilling

Die in Deutschland erhältlichen Nakiri Messer stammen großenteils von angesehenen japanischen sowie deutschen Herstellern. Sie sind von guter bis hochwertiger Qualität, die sich auf Klinge, Griff, Materialien und Verarbeitung bezieht. Zu den beliebtesten Modellen zählen jene von:

Hersteller Besonderheiten
KAI
  • verschiedene Größen und Designs
  • typisch fernöstliches Flair
  • aufwändige Verarbeitung
  • ergonomisch
  • gut ausbalanciertes Gewicht
  • teilweise Klingenverzierung in Ätztechnik
  • innovative Herstellungsmethoden, zum Beispiel vom Flugzeugbau inspiriert
  • Kooperation mit Tim Mälzer
Global
  • Besonders viele Ausführungen
  • reichhaltiges Zubehör
  • federleicht
  • außerordentlich robust
  • 10 Jahre Garantie auf Material- und Herstellungsfehler
  • Gewinner zahlreicher Preise und Auszeichnungen
Zwilling
  • japanisches Design
  • Klingen aus eisgehärtetem FRIODUR-Stahl
  • durchschnittliche Klingenlänge: 17 cm
  • Griffe aus Holz oder hochwertigem Kunststoff
  • Griffe häufig genietet
  • etablierter deutscher Hersteller von Schneidwaren
Einen guten Ruf haben sich auch die Nakiri Messer von Tim Mälzer erworben. Erwähnenswert ist dabei, dass Tim Mälzer nicht als eigener Hersteller fungiert, sondern seine Artikel beim angesehenen Hersteller KAI produzieren lässt.

Für die Qualität sind Klinge, Schliff und Griff entscheidend. Erwünscht ist außerdem das exotische japanische Design. Bei all diesen Vorgaben sind Nakiri Messer in enormer Vielfalt zu haben. Beliebt sind qualitativ hochwertige Messer von weiteren Herstellern wie:

  • Kato
  • Haiku
  • Tojiro
  • Chroma
  • Wakoli
  • Kanehiro
  • Kasumi
  • Mcusta Zanmai
  • Eden
  • Sakai
  • Herder Windmühlenmesser

Die 3 beliebtesten Nakiri Messer

Jeder hat natürlich seine eigene Vorstellung vom perfekten Nakiri Messer. Trotzdem ist eine Tendenz erkennbar.

KAI Wasabi Black Nakiri mit außergewöhnlichem Griff

( Rezensionen)
KAI Wasabi Black Nakiri mit außergewöhnlichem Griff

Besonderheiten

  • Klingenlänge: 16,5 cm
  • polierter Edelstahl
  • rostfrei
  • Farbe: schwarz
  • Griff: Kunststoff mit Bambuspuder
Beim KAI Wasabi Black Nakiri zieht der schwarze Griff die Blicke auf sich: Der schwarze Kunststoff ist mit Bambuspuder versetzt, wodurch er besonders angenehm in der Hand liegt. Der robuste, wasserfeste Griff umschließt das Klingenende komplett. So ist der Griff fest mit dem Messerheft verbunden. Eindringendes Wasser oder Schmutz haben keine Chance. Die Klinge vom KAI Wasabi Black Nakiri gehört mit ihrer Länge von 16,5 cm zum von Kennern bevorzugten Längenbereich für ein leichtes und zügiges Arbeiten. Das Messer ist auch einem täglichen Einsatz gewachsen und bietet ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis.
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KAI Shun Premier Tim Mälzer Nakiri mit Hammerschlag-Klinge

( Rezensionen)
KAI Shun Premier Tim Mälzer Nakiri mit Hammerschlag-Klinge

Besonderheiten

  • Klingenlänge: 14 cm
  • Damaszener Stahl aus 32 Lagen
  • korrosionsbeständig
  • handbearbeitete Hammerschlagoberfläche
  • Griff: Walnussholz
Ein prominenter Fernsehkoch und Restaurantbesitzer wie Tim Mälzer ist ein besonders glaubwürdiger Botschafter für ausgewählte Nakiri Messer. Der ebenfalls angesehene japanische Messerproduzent KAI bringt spezielle Tim-Mälzer-Nakiri Messer heraus, die nicht nur bei Tim-Mälzer-Fans großen Anklang finden. Das Nakiri Messer passt für Rechts- und Linkshänder. Mit seinem hohen Härtegrad und der extra scharfen Klinge gelingen präzise Schnitte. Kunden loben den ergonomisch geformten Griff. Dieser verhindert vorzeitige Ermüdung. Mit seinem zeitlos ästhetischen Design hat das Messer zudem das Zeug zum exklusiven Sammlerstück.
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Global G-5 Gemüsemesser – Nakiri Messer mit sandgefülltem Griff

( Rezensionen)
Global G-5 Gemüsemesser – Nakiri Messer mit sandgefülltem Griff

Besonderheiten

  • Klingenlänge: 18 cm
  • besonders rost- und korrosionsbeständig
  • harter Molybdän-Vanadium-Stahl
  • Griff und Klinge aus einem Stück
  • Griff mit Sandfüllung
Der minimalistische Look und die hohe Funktionalität beeindrucken sofort. Das Messer besteht komplett aus Stahl. Klinge und Griff gehen nahtlos ineinander über. Zur perfekten Balance ist der Griff mit Sand gefüllt. Die für Global Messer charakteristischen schwarzen Pünktchen zieren auch hier den Griff. Sie lockern den Anblick des kühlen Stahles auf und verbessern obendrein die Griffeigenschaften. Das Messer liegt angenehm und rutschfest in der Hand, wie in vielen Kundenmeinungen zu lesen ist. Kompakt, aber nicht schwer, dazu die extrascharfe Klinge: Wer dieses Messer hat, möchte es nicht mehr missen.
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Wie bewahre ich mein Nakiri Messer am besten auf?

Der Vorteil des Nakiri Messers – seine extreme Schärfe – hat naturgemäß einen Nachteil: Obwohl ein Gemüsemesser, schneidet es bei unvorsichtiger Handhabung und Aufbewahrung auch dich. Überlege ruhig, ob du dir zum Schutz deiner Hände einen sogenannten Austernhandschuh zulegen möchtest. Er ist ähnlich wie das Kettenhemd einer Ritterrüstung aus einem Metallfaden gewirkt und bewahrt die Hand vor Verletzungen. Etwas günstiger in der Anschaffung sind Schnittschutzhandschuhe aus einem stabilen Glasfaser-Kunststoff-Gemisch. Kalkuliere beim Preisvergleich aber, dass Letztere nur begrenzt haltbar sind und entsprechend häufiger auszutauschen.

Für die Aufbewahrung gilt zu allererst: Bewahre Nakiri Messer unbedingt unerreichbar für Kinder auf!

Am besten legst du die Messer in einen separaten Schubladeneinsatz oder eine Box und lagerst sie hoch oben auf dem Schrank oder gut versteckt. In einem Erwachsenenhaushalt ist ein Messerblock der ideale Aufbewahrungsort. Darin sind sie schonend aufbewahrt, gleich zur Hand und gut sehen Messerblöcke außerdem aus.

Unabhängig davon, ob Kinder in deinem Haushalt leben oder nicht, gibt es noch etwas beim Aufbewahren von Nakiri Messern zu beachten: Ihre Schneide soll nicht mit den Schneiden anderer Messer oder metallischer Gegenstände in Berührung kommen, um Beschädigungen zu vermeiden.

FAQ

Im Zusammenhang mit Nakiri Messern tauchen diese Fragen regelmäßig auf:

Worin unterscheidet sich das bekanntere japanische Santoku Messer vom Nakiri Messer?

Santoku Messer haben schon seit einiger Zeit die Herzen deutscher Kochbegeisterter erobert. Das Santoku Messer beziehungsweise Santoku bōchō – 三徳包丁 – wird auch „Messer der drei Tugenden“ genannt: „San“ für „drei“, „Toku“ für „Tugenden“. Diese drei Tugenden beziehen sich auf seine Aufgaben zum Schneiden von Fleisch, Fisch und Gemüse. Wie das als japanisches Gemüsemesser anzusehende Nakiri darf das Santoku auch für Obstsorten mit gemüseähnlicher Struktur verwendet werden. Typisch ist einmal sein mit der Griffoberkante eine gerade Linie bildender Messerrücken. Ein weiteres charakteristisches Merkmal ist die weit unter den Griff herabreichende Messerklinge, die dadurch den Fingern unter dem Griff reichlich Raum schenkt. Mit seiner scharfen Klingenspitze empfiehlt es sich außerdem für etwas kniffligere Schneidarbeiten, zum Beispiel das Schnitzen von Ornamenten in Gemüse oder Obst.

Die Klingenform des Santokus ist praktisch eine Kreuzung aus dem japanischen Küchenmesser Hōchō und dem westlichen Fleischermesser. Heraus kam dabei ein Modell, etwas zierlicher und leichter als das gewöhnliche Fleischermesser. Auch im Gebrauch unterscheiden sich die beiden Messerarten. Während das Nakiri Messer zum Schneiden geschoben oder gedrückt wird, lässt das Santoku Messer außer schiebenden und drückenden noch ziehende Bewegungen zu. Dafür kommt es nicht fürs Wiegen infrage.

Trotz seiner Vielseitigkeit: So perfekte Ergebnisse wie beim Gemüseschneiden mit dem Nakiri Messer erzielt das Santoku Messer nicht. Sein Schwerpunkt liegt klar in der Fleisch-Fisch-Fraktion, darunter als Sashimi Messer. Neben all diesen Unterschieden gibt es eine Gemeinsamkeit – den geringen Kraftaufwand beim Benutzen. Und wie beim Nakiri bōchō ist auch die Klinge des Santoku bōchō beidseitig geschliffen. Ähnlich sind außerdem die Klingenlängen beider Messertypen, wobei sich beim Santoku Messer gelegentlich Klingenlängen von über 17 cm finden.

Welche Pflege braucht das Nakiri Messer?

Nach dem Gebrauch wird das Nakiri Messer von Hand mit ein wenig sanftem Geschirrspülmittel unter fließendem Wasser gereinigt. Nimm dafür einen weichen Lappen oder eine Bürste mit weichen Borsten. Anschließend trocknest du das Messer sofort gründlich ab. Gerade hölzerne Griffe reagieren empfindlich auf Nässe – eindringendes Wasser kann Risse verursachen, ebenso die Oberflächenbehandlung Schaden nehmen. Auf keinen Fall darf das Nakiri Messer in die Spülmaschine. Der automatische und lange Waschvorgang würde Klinge und Griff beschädigen.

Kann man ein Nakiri Messer schärfen?

Wegen der besonderen Härte der Klinge und ihres steilen Anschlusswinkels kommt als Schleifinstrument für ein Nakiri Messer nur ein Schleifstein oder allenfalls noch ein Keramik-Schneidstab infrage. Der bei uns weit verbreitete Wetzstahl ist für das Schärfen europäischer Messertypen bestimmt, also hier keine gute Idee.

Tipp: Nimm zum Schneiden mit dem Nakiri Messer niemals eine harte Unterlage wie Glas oder Stein, sondern am besten ein Holzbrett oder ein Kunststoffbrett. Dann bleibt es viel länger scharf.

Fazit

Japanische Kochmesser sind bei Hobbyköchen wie Kochprofis beliebt. Ein Star unter japanischen Küchenmessern ist das Nakiri Messer. Es ist zum Schneiden von Gemüse gedacht und darüber hinaus für Kräuter und viele Obstsorten verwendbar. Seine extrem scharfe Klinge liefert präzise geschnittene Scheiben, Streifen und Würfel. Es lässt sich komfortabel ohne Anstrengung handhaben. Innerhalb kurzer Zeit schafft das Messer erstaunlich große Mengen. Beim Kauf gilt gerade hier: Qualität hat ihren Preis, insbesondere hinsichtlich Materialien, Verarbeitung, Handhabung und Leistung. Ein gutes Nakiri Messer ist bei ebensolcher Pflege eine Anschaffung fürs Leben.

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